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Informationen für Besucher und Angehörige

 
 

Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher,


Der Besuch dient der Unterstützung und Stabilisierung der sozialen Kontakte zwischen dem Gefangenen oder Sicherungsverwahrten und seinen Bezugspersonen außerhalb des Vollzuges. Er ist somit ein wichtiger Bestandteil der Bemühungen um eine erfolgreiche Resozialisierung.

Um Ihnen und dem Gefangenen oder Sicherungsverwahrten einen Besuch in einer ungestörten und angenehmen Atmosphäre bieten zu können, bitten wir Sie die folgenden Punkte zu berücksichtigen.


1. Ausweispflicht

Als Besucher müssen Sie sich durch Vorlage eines gültigen Lichtbildausweispapiers - keine Kopie - an der Pforte ausweisen.

Zu den gültigen Ausweispapieren zählen:

  • Personalausweis
  • Reisepass
  • Identifikationsausweise der EU-Mitgliedstaaten
  • Ausweisersatz
  • Aufenthaltserlaubnis
  • Aussetzung der Abschiebung (Duldung)
  • Dienstausweis
Personen, die sich nicht ausweisen können, erhalten keinen Zutritt zur Anstalt.
Es besteht eine generelle Ausweispflicht für Kinder und Jugendliche
Ab der Geburt können folgende Ausweise beantragt werden, die für die Identifikation der Kinder und Jugendlichen zwingend erforderlich sind:
  • Kinderreisepass
  • elektronischer Reisepass
  • Personalausweis
Kinder und Jugendliche jeglichen Alters müssen über ein gültiges Ausweisdokument verfügen. Grundsätzlich dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten die Anstalt betreten. Hiervon ausgenommen sind Jugendliche ab 16 Jahren, die mit schriftlicher Genehmigung der Erziehungsberechtigten auch allein die Anstalt betreten dürfen sowie Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, die mit schriftlicher Genehmigung der Erziehungsberechtigten auch mit einer dritten erwachsenen Person die Anstalt betreten dürfen. Hierzu sind die schriftliche Genehmigung sowie eine Kopie des Personalausweises der Erziehungsberechtigten beim Einlass in die Anstalt vorzulegen. 2. Anzahl der Besucher/Häufigkeit der Besuche


2. Anzahl der Besucher/Häufigkeit der Besuche

  • Bis zu 3 Personen, einschließlich Kinder, können einen Gefangenen zu einem bestimmten Termin besuchen (Ausnahme: zusätzlich ein Kind unter 6 Jahre).
  • Gefangene haben derzeit einen Anspruch auf 3 Stunden Besuch im Monat. Der Besuch kann auf drei Termine im Monat zu je 1 Stunde aufgeteilt werden.
  • Sonderbesuche können in begründeten Ausnahmefällen von der zuständigen Vollzugsabteilungsleitung genehmigt werden.


3. Terminabsprachen bei Untersuchungshaftgefangenen


Besucher haben die Möglichkeit, nach Erhalt der Besuchsgenehmigung durch das zuständige Gericht telefonisch mit dem Besuchsdienst von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:30 Uhr eine Terminabsprache zu treffen.

Telefonnummer: 0551 / 99 7 33 1008


4. Besuchszeiten

Untersuchungshaft: Mittwoch und Donnerstag 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Strafhaft: Montag und Dienstag 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr Samstag: jeden 2. und 4. eines Monats 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Sicherungsverwahrung: Montag bis Freitag 09.00 Uhr bis 19.00 Uhr Samstag und Sonntag 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr Feiertage Termine werden bei Bedarf gesondert vergeben

Die Zeiträume werktags ab 16:00 Uhr und samstags von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr sind vorrangig Berufstätigen vorbehalten. Verspäten sich Besucher, erlischt der Besuchstermin

Langzeitbesuche können für Strafgefangene an folgenden Tagen durchgeführt werden:

Montag bis Donnerstag in der Zeit von 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Samstag jeden 2. und 4. in der Zeit von 13:00 Uhr bis 17:45 Uhr

Langzeitbesuche können für Sicherungsverwahrte an folgenden Tagen durchgeführt werden:

Montag bis Donnerstag in der Zeit von 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Samstag und Sonntag in der Zeit von 09:00 Uhr bis 17:45 Uhr


Damit Sie nach Möglichkeit keine Zeit verlieren ist es wichtig, dass Sie schon 30 Minuten vor Besuchsbeginn im Besuchskontrollbereich erscheinen. Ein verspäteter Besuchsbeginn führt zu einer Verkürzung der Besuchszeit. Besuche an Samstagen sind in erster Linie Berufstätigen und beschäftigten Gefangenen vorbehalten.


5. Mitnahme von Gegenständen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie vor Ihrem Besuch durchsucht. Grundsätzlich dürfen keine Gegenstände - außer Taschentücher - mit in den Besuchsraum genommen werden. Sämtliche mitgeführten Sachen haben Sie in einem Schließfach, welches Ihnen im Kontrollbereich zur Verfügung gestellt wird, einzuschließen. Kinderwagen sind im Besuchsbereich nicht zugelassen.

Ausnahmen:

Restgeld darf nicht an den Gefangenen übergeben werden. Die Ware muss beim Besuch verzehrt bzw. von Ihnen wieder mitgenommen werden. Gefangene dürfen keine Waren in die Hafträume mitnehmen. 

Weiterhin besteht die Möglichkeit, dem Gefangenen für maximal 6,00 Euro Briefmarken zu übergeben. 

Während der Öffnungszeiten der Zahlstelle haben Sie die Möglichkeit, Geld auf das Konto des Gefangenen einzuzahlen (außerhalb der Geschäftszeiten in der Pforte 1). 

Sie haben die Möglichkeit, einen Automateneinkauf für den Gefangenen zu tätigen. Die Automaten sind mit Erfrischungen, Gebäck und Schokolade bestückt. Hierzu können Sie pro Besuch höchstens 30,00 Euro in Hartgeld mitführen.

Beachten Sie unbedingt, dass nicht genehmigte Gegenstände oder unzulässige Nachrichten keinesfalls an den besuchten Gefangenen weitergegeben werden dürfen. Der Besuch wird bei Nichtbeachtung sofort abgebrochen und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.


6. Verhalten im Besuchsraum

Im Interesse aller anwesenden Besucher und aller besuchten Gefangenen bitten wir Sie, sich so zu verhalten, dass andere sich nicht gestört oder belästigt fühlen.

Im Besuchsraum ist das Rauchen verboten. 

Beachten Sie bitte die Anordnungen der Besuchsbediensteten


Besuche werden untersagt oder abgebrochen, wenn die Sicherheit oder Ordnung der Anstalt gefährdet ist und bei Besuchern, die nicht Angehörige des Gefangenen sind und bei denen zu befürchten ist, dass sie einen schädlichen Einfluss auf den Gefangenen haben oder seine Eingliederung gefährden.


Alle Informationen haben wir für Sie in einem Merkblatt zusammengestellt.

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Zur Wegbeschreibung geht es hier...

Weitere Informationen für Angehörige

Eine Übersicht von Beratungsstellen für Angehörige von Inhaftierten finden Sie HIER!

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